Heute beginnen in Hamburg die Sommerferien

Der Elternrat wünscht allen Schülern, Eltern und Lehrern erholsame und gesunde Sommerferien!

Bitte vor  Urlaubsantritt und vor der Rückkehr über die aktuellen Regeln informieren.
Alle aktuellen Regeln sowie die Länder, die als Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvari- antengebiete gelten, finden sich hier: Offizielles Corona FAQ – hamburg.de.


Nach den Sommerferien soll es an allen Hamburger Schulen vollen Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler geben – aber unter Beibehaltung der bislang geltenden Sicherheitsmaßnahmen. „Wir wollen optimistisch, aber vorsichtig in das neue Schuljahr gehen“, so Rabe. Demnach sollen alle Unterrichtsstunden, Ganztagsangebote, Schul- und Klassenfahrten, Einschulungs- und Abschlussfeiern sowie Projektwochen wieder stattfinden. Und zugleich sollen vorerst auch nach den Ferien alle Schülerinnen und Schüler zwei Mal pro Woche getestet werden und weiterhin in den Innenräumen der Schulen eine Maske tragen. Auch die Lüftungs- und Hygieneregeln bleiben vorerst in Kraft. Schulsenator Rabe: „Immer neue Virusvarianten und die Probleme bei der Beschaffung des Impfstoffes bleiben ein Risiko. Deshalb gilt: Lieber testen und lüften als Schulen schließen.“

Schulsenator Rabe: Wir sind optimistisch und bleiben vorsichtig – Präsenzunterricht unter Einhaltung der Test- und Maskenpflicht

Schulsenator Rabe in seinem Schreiben: „Es bleibt abzuwarten, ob Corona wirklich besiegt ist. Man darf ein bisschen zuversichtlich sein. Immer mehr Menschen sind geimpft. Tests, Masken, Abstände und Hygieneregeln sind mittlerweile so selbstverständlich wie das Angurten im Auto. Und doch hat das Virus mehrfach gezeigt, dass es gefährlich bleibt. Versorgungsprobleme beim Impfstoff und neue Virusvarianten bleiben eine Bedrohung. Wir wollen deshalb optimistisch, aber vorsichtig in das neue Schuljahr starten.“ Für das neue Schuljahr gelte deshalb das Grundprinzip: „Wir starten in das neue Schuljahr unter den gleichen Rahmenbedingungen, die jetzt am Ende des alten Schuljahres gelten.“

Wenn sich die gesundheitliche Lage nicht dramatisch ändert, werden die Schulen nach den Sommerferien für alle Schulklassen mit vollständigem Stundenplan und allen Ganztags- und Zusatzangeboten öffnen. Einschränkungen in Musik und Sport bleiben auf das zuletzt vor den Sommerferien geltende Minimum beschränkt. Ausflüge, Projektwochen, Elternabende und alle Abschluss- und Einschulungsfeiern finden – wie bereits dargestellt – wieder statt. Sogar Klassenfahrten sind wieder möglich.

Gleichzeitig bleiben in den ersten Wochen nach den Ferien die zurzeit angewendeten Sicherheitsmaßnahmen in Kraft. Im Gebäude wird zunächst weiter die Maske getragen. Es wird regelmäßig alle 20 Minuten gelüftet und weiterhin werden alle Schülerinnen und Schüler zwei Mal pro Woche getestet. Wo es geht, achten alle Schulbeteiligten auf Abstand und Hygiene. Schulsenator Ties Rabe: „Eine Beibehaltung dieser wirkungsvollen Sicherheitsmaßnahmen in den ersten Schulwochen ist auch mit Rücksicht auf die vielen zu erwartenden Reiserückkehrer vernünftig.“

Rabe kündigt auch an, zwei Wochen vor Beginn der Schulzeit die Maßnahmen noch einmal zu überprüfen und dort, wo es nötig ist, an die aktuelle Lage anzupassen. Gerade in den Bereichen Sport, Kultur, Festlichkeiten und Musik kann es noch Anpassungen geben, wenn der Senat bis dahin weitere Veränderungen in diesen Lebensbereichen beschließt.

Schon jetzt hebt die Schulbehörde analog zu den öffentlichen Lebensbereichen die Maskenpflicht im Außenbereich des Schulgeländes auf. Schülerinnen und Schüler können jetzt in jedem Fall im Freien, beispielsweise auf dem Schulhof, die Maske abnehmen. Im kommenden Schuljahr werden Schulfahrten unter Vorbehalt sich möglicher Weise ändernder Regelungen vorerst wieder erlaubt. Auch Abschluss- und Einschulungsfeiern sind wieder zulässig, wenn auch mit Abstand und Maske sowie negativem Testergebnis. Auch im Bereich der Testungen kommt die Schulbehörde den Eltern und Schülerinnen und Schülern entgegen: Schülerinnen und Schüler können künftig auch dann am Unterricht teilnehmen, wenn sie anstelle der in der Schule durchgeführten Schnelltests bestätigte PCR- oder Antigenschnelltests vorlegen. Aber weiterhin gilt: Ohne negatives Testergebnis darf niemand in die Schule.

Angesichts höherer Infektionszahlen nach den Ferien im Sommer und Herbst 2020 wird die Präsenzpflicht für den Start in das neue Schuljahr zunächst bis zu den Herbstferien aufgehoben. Damit nimmt die Schulbehörde insbesondere auf Familien mit Kindern oder engen Angehörigen Rücksicht, die unter Vorerkrankungen mit besonderer Risikolage leiden. Gleichwohl gilt die Schulpflicht ohne Einschränkung, d.h. Schülerinnen und Schüler müssen sich an den für sie von der Schule entwickelten Angeboten beteiligen.

Quelle: https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/15191124/2021-06-17-bsb-schulstart-nach-den-sommerferien/